Hanf (Cannabis) wächst in fast jeder Klimazone und reinigt dabei Luft und Boden. 

Beim Hanf-Anbau kommen keine Pestizide zum Einsatz, da die Pflanze sehr abwehrstark ist und schnell wächst.​ 

 

Der Wasserverbrauch ist gering, da die Pfahlwurzel eine optimale Wasserversorgung bietet und tiefe Erdschichten aufschließt.  

 

Das macht Hanf zur idealen Alternative zum wasserraubenden Baumwollanbau!

Stoffe aus Hanf nehmen KEINE schlechten Gerüche an, da der Sauerstoffgehalt in den Fasern für anaerobe Bakterien zu hoch ist.

Reine Hanfstoffe aus Langfasern sind ideal für Unterwäsche und Kleidung mit Hautkontakt. 

Hanfstoffe kühlen und schützen die Haut im Sommer (UV-Schutz: 95%). Durch die temperaturausgleichende Eigenschaft der Faser ist Hanf-Kleidung für alle Jahreszeiten ideal.

 

Die Feuchtigkeit wird sehr schnell ausgetauscht und lässt das Hanf-Shirt beim Sport immer luftig auf der Haut liegen.

Das "feinelektrische Spannungsniveau" der Hanffaser, entspricht dem der menschlichen Körperoberfläche und bewirkt eine Entspannung für die Haut.

Aus den Fasern des Stängels können Textilien, Dämmmaterial, Verpackungen und Papier hergestellt werden.

 

Für feine und weiche Hanfstoffe werden Langfasern benötigt, die durch eine Wasserröste aus langen Stängeln gelöst werden. 

​Die eiweißreichen Samen haben einen sehr hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren und sind in der Küche vielseitig zu verwenden. 

 

Die Blüten liefern Medizin (u.a. CBD und THC) und werden in sämtlichen Therapien eingesetzt. 

Kosmetikprodukte, Salben und sogar Biodiesel können ebenfalls aus Hanf-Samen gemacht werden.​

Vor etwa 8.000 Jahren wurden bereits Hanfseile und Kleidung aus der robusten Faser hergestellt.

Schon vor etwa 2.000 Jahren wurde Hanf als Papierrohstoff genutzt.

Erst nach der industriellen Revolution wurde dieser Rohstoff durch Wald ersetzt. Mit Hilfe von chemischen Mitteln, konnte man seitdem industrielles Baumpapier herstellen.

In Rumänien und anderen osteuropäischen Ländern war die Nutzhanf-Industrie ohne Unterbrechung aktiv, was ihnen heute einen "know how" Vorteil verschaffen hat:

 

Effiziente Hanf-Mähdrescher ermöglichen es, dass die Hanffaser besonders lang bleibt, ohne zu brechen, was die Voraussetzung für besonders weiche Hanfstoffe ist.

 

 

Text (C): Johannes Wachsmuth

Quellen: Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf (Jack Herer), Hanf Museum Berlin.  

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